Wenn Sie sich die Erläuterungen zum Thema "Geld und Geldsystem" auf dieser Webseite zu Gemüte geführt haben, dann dürfte ihnen spätestens jetzt klar sein, dass es bei den all den Rettungspaketen und Rettungsschirmen, die in der letzten Zeit durch die Medien geister(te)n (und von denen man uns gesagt hat, sie wären "alternativlos"), um eines nicht geht: um Geld.
Zugegeben, das ist salopp ausgedrückt - aber nichtsdestotrotz wahr. Denn Geld* kann im derzeitigen System von den Banken ja beinahe beliebig auf dem Nichts geschaffen werden. Was Banken jedoch nicht schaffen können, sind: Leistung bzw. reale Werte.

Die von den Regierungen beschlossenen Rettungspakete und Rettungsschirme sagen sinngemäß Folgendes: "Wenn die von den Banken vergebenen Kredite nicht mehr einbringbar sind, d. h. dieses Buchgeld nicht mehr durch Leistung bzw. reale Werte der jeweiligen Kreditnehmer gedeckt werden kann (aus welchen Gründen auch immer), dann garantieren wir, die Regierungen, dass unsere Bürger dieses Buchgeld durch ihre Leistung bzw. ihre realen Werte decken werden." Das ist doch überaus nett! Wenn Sie eine Bank sind. Weniger nett ist es für die Bürger.
Es ist keine Übertreibung, zu sagen: Bei den beschlossenen Rettungspaketen und Rettungsschirmen handelt es sich um die größtangelegte Enteignungsaktion aller Zeiten. Wahrscheinlich ist Ihnen aufgefallen, dass die Bürger nicht einmal gefragt wurden, ob sie das wollen. Das wiederum erklärt sich daraus, dass Banken - im Gegensatz zu Bürgern - "systemrelevant" sind. Das ist jetzt garnicht zynisch, Banken sind tatsächlich systemrelevant – weil sie das System sind.

Wenn Ihnen das nicht gefällt, dann sollten Sie aktiv werden!

 

Unterstützung

Mitarbeit

Handlungsempfehlungen

 

*) D. h. genau genommen Kredit - Buchgeld, das in unserem derzeitigen System gehandhabt wird, als wäre es "Geld" (gesetzliches Zahlungsmittel).