Der Paragraph 154 des Strafgesetzbuches (StGB) besagt:

Wer die Zwangslage, den Leichtsinn, die Unerfahrenheit oder den Mangel an Urteilsvermögen eines anderen dadurch ausbeutet, dass er sich oder einem Dritten für eine Leistung, die der Befriedigung eines Geldbedürfnisses dient, einen Vermögensvorteil versprechen oder gewähren lässt, der in auffallendem Missverhältnis zum Wert der eigenen Leistung steht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.


Exakter Wortlaut des Gesetzestextes hier.


Zur Verdeutlichung:
Die Bank lässt sich bei einer Kreditvergabe ("Befriedigung eines Geldbedürfnisses") Sicherheiten ("einen Vermögensvorteil") versprechen.
Der Wert der Leistung der Bank (eine Zahl auf ein Kreditkonto schreiben) steht in einem "auffallenden Missverhältnis" zu der Leistung des Kreditnehmers (meist jahrelange oder gar jahrzehntelange harte Lohnarbeit).


Wegen des Straftatbestandes von Ketten- oder Pyramidenspielen nach StGB §168a liegen schon einige Anzeigen vor, eine davon finden Sie hier.